Hessenweiter Aktionstag zur Glücksspielsucht

Jede Spende zählt!

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Förderwettbewerb „MitMenschen – Gemeinsam stark!“ – Jede Stimme zählt

Das Diakonische Werk ist mit seiner Sozialen Gruppenarbeit der Ambulanten Jugendhilfe im Förderwettbewerb „MitMenschen – Gemeinsam stark!“ der psd Bank Hessen Thüringen e.G. vertreten.
Bis zum 29. Juni entscheidet es sich, welche 20 Projekte ins Finale einziehen und gefördert werden. In dieser Zeit können Sie täglich abstimmen. Wir freuen uns, wenn Sie für unser Projekt stimmen, denn jede Stimme zählt! Hier können Sie abstimmen.

Die Soziale Gruppenarbeit ist seit vielen Jahren ein von der Stadt Fulda gefördertes pädagogisches sozialräumliches Nachmittagsangebot für 16 Kinder im Grundschulalter und findet von montags bis freitags im Familienzentrum Lutherkirche im Fuldaer Stadtteil Südend/Kohlhaus statt. Dieser Stadtteil ist ein Quartier mit einem hohen Anteil an Familien mit Migrations- und Fluchterfahrung, vielen Alleinerziehenden und Menschen, die in relativer Armut und vielen Einschränkungen leben. Wir setzen mit breit gefächerten pädagogischen Bewegungs-, Sport- und Spielangeboten, dem gemeinsamen Mittagstisch „Satt und Selig“ auf neue und kreative Ideen in den Schulferien, um den vielfältigen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Die Soziale Gruppenarbeit versteht sich als Ort der Begegnung, an dem Kinder in ihrer sozialen Entwicklung bestmöglich unterstützt, schulisch gefördert und Eltern gestärkt und befähigt werden, Erziehungs- und Bildungsaufgaben für ihre Kinder verantwortlich wahrzunehmen.

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen und fehlenden sozialen Kontakte sind gerade für die Kinder der Sozialen Gruppenarbeit und ihre Familien mit ganz erheblichen Belastungen verbunden. Auch diese Kinder brauchen dringend mal eine Auszeit und Urlaub von Corona! Mit Ihrer Stimme können Sie uns helfen, für die Kinder und Familien der Sozialen Gruppenarbeit eine Familienfreizeit / Ferienaktivitäten auf einem zertifizierten Bioland Schulbauernhof auf die Beine zu stellen!

Hessische Fachstellen für Suchtprävention setzen sich ein für „Rauchfreie Autos für Kinder“

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) und das landesweite Netzwerk der Fachstellen für Suchtprävention starten zum Weltnichtrauchertag, am 31. Mai 2021, mit Unterstützung der DAK-Gesundheit das Präventionsprojekt „Rauchfreies Auto für mein Kind!“. Aufgelegt werden 12.000 Parkscheiben, die über die Risiken von Passivrauchen für (Klein-) Kinder im Auto informieren.
In Deutschland sind schätzungsweise über eine Million Kinder und Jugendliche von einer Tabakrauchbelastung im Auto betroffen. Schon wenige Züge an einer Zigarette im Auto erhöhen die Feinstaubbelastung im Innenraum enorm. Was Eltern oft nicht bewusst ist: Tabakqualm ist der gefährlichste und zugleich bedeutendste vermeidbare Innenschadstoff für Kinder.
Dabei beeinträchtigt Passivrauchen Kinder noch stärker als Erwachsene, denn ihre Organe sind noch nicht voll entwickelt und damit besonders empfindlich. Selbst wenn nicht in Anwesenheit von Kindern geraucht wird, werden diese mit den Giftstoffen konfrontiert, denn sie lagern sich zum Beispiel in Textilien ab und werden noch lange Zeit nach dem Rauchen in die Luft abgegeben. Dies gilt umso mehr, wenn auf kleinem Raum – beispielsweise im Auto – geraucht wird.
Passivrauchen erhöht gesundheitliche Risiken bei Kindern Bei Kindern kann Passivrauchen zu akuten und chronischen Atemwegserkrankungen und zu akuter und chronischer Mittelohrentzündung führen. Bei Babys gehört das Passivrauchen zudem zu den Hauptrisikofaktoren für den plötzlichen Kindstod. Susanne Schmitt, Geschäftsführerin der HLS, betont: „Angesichts dieser schwerwiegenden Risiken, denen besonders Kinder ausgesetzt sind, wenn im Auto geraucht wird, setzen wir uns dafür ein, dass dort konsequent auf das Rauchen verzichtet wird. Ein gesetzliches Rauchverbot in Fahrzeugen, wenn Kinder und Jugendliche mitfahren, würden wir sehr begrüßen.“

Das Projekt „Rauchfreies Auto für mein Kind!“ startet

Um diesem wichtigen Thema mehr Gewicht zu verleihen, starten die HLS und die Fachstellen für Suchprävention in Hessen zum 31. Mai 2021 mit Unterstützung der DAK-Gesundheit das Präventionsprojekt „Rauchfreies Auto für mein Kind!“. Aufgelegt wurden 12.000 Parkscheiben, die über die Risiken von Passivrauchen für (Klein-) Kinder im Auto informieren.
„Schon im Kindesalter werden die Weichen für die spätere Gesundheit und einen gesunden Lebensstil gelegt. Deshalb unterstützen wir Projekte, die ein gesundes Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen fördern“, so Sötkin Geitner, Leiterin der DAK-Landesvertretung in Hessen. „Uns ist es außerdem wichtig, dass Eltern dort die Informationen haben, wo sie sich im Alltag aufhalten, also auch im Auto – auf dem Weg zum Einkauf oder beim Familienausflug am Wochenende.“
Axel von Donop und Claudia Westelmayer, Fachstellen für Suchtprävention von Diakonie und Caritas, sagen: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass eine Parkscheibe im Alltag (nicht nur) von Eltern regelmäßige Anwendung findet und damit auf der Rückseite Präventionsbotschaften gut platziert sind und immer wieder gelesen werden.“
Die Präventionsfachstellen von Diakonie und Caritas freuen sich, dass die Botschaft „Rauchfreies Auto für mein Kind!“ von den Fuldaer Familienlotsen und Stadtteiltreffs an Eltern, Erziehende und Familien weitergegeben werden. Besonders die Familienlotsen der Stadt Fulda, die im ständigen Kontakt mit Familien, Schulen, Kindergärten und Vereine stehen, können hier zusätzlich sensibilisierend und präventiv aufklären. Wir hoffen, dass dadurch Kinder und Jugendliche langfristig vor gesundheitlichen Schäden durch das Passivrauchen geschützt werden.
Die Parkscheiben werden in allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten an Eltern, Erziehende und Familien ausgegeben, zum Beispiel in Bürgerämtern, in Frühförderstellen, Familienzentren oder Elterncafés.

Zentrale Aufgaben der beiden Fachstellen für Suchtprävention von Diakonie und Caritas bestehen in der Initiierung, Planung und Durchführung von präventiven Maßnahmen zur Vorbeugung eines schädlichen Suchtmittelkonsums, besonders bei Kindern und Jugendlichen im Rahmen einer eng vernetzten Gesundheitsförderung im „Netzwerk Suchtprävention“ in Stadt und Landkreis Fulda.

Tagesstätten der Diakonie sind geöffnet

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Corona-Impfung erklärt in leichter Sprache

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Pressemitteilung: Aus für Café Wunderbar

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Café Wunderbar bleibt für immer geschlossen!

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„DaSeinsSchatten“ – Studierende der Fachschule für Sozialwesen inszenieren Theaterstück

„DaSeinsSchatten“ ist ein Theaterstück im Rahmen des Projektes „Sehnsüchtigdes Netzwerks „Suchtprävention Fulda“. Gesteuert und begleitet wird das Projekt jeweils von der durchführenden Schule, den Fachstellen für Suchtprävention des Caritasverband für die Regionen Fulda und Geisa e.V. und dem Diakonischen Werk, dem staatlichen Schulamt und dem Netzwerk gegen Gewalt der Polizei Osthessen. Im Rahmen des Projektes haben die Studierenden der Fachschule für Sozialwesen Gelegenheit, sich dem Thema „Sucht“ auf eine unkonventionelle, kreative Art und Weise zu nähern bzw. zu stellen. Denn: Wer wurde im Leben nicht schon mal mit dem Thema „Sucht“ – hinter dem sich meist auch eine „Sehnsucht“ verbirgt – konfrontiert? Klar ist: Sucht ist nicht gleich Sucht und die Möglichkeiten ihr zu begegnen, sind vielfältig. Sie versteckt sich in den Ecken des Alltags und begegnet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen und ist immer bereit zu verführen.

Die Studierenden der Fachschule haben sich dem Thema in Form eines Unterrichtsprojekts gestellt. Somit war jeder aufgefordert, seinen Platz – ob vor oder hinter der Bühne – zu finden und ihn mit eigenen Ideen zu füllen. Somit hat sich jede/r Studierende dem Thema „Sucht-Sehnsucht“ individuell genähert. Dieser persönliche Umgang mit dem Thema ist für sozialpädagogische Fachkräfte bedeutsam im Hinblick auf Resilienzförderung, Suchtprävention und die Begleitung von Menschen mit Suchterfahrungen. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen ist es zunehmend wichtig, eine Haltung der inneren Stärke gegen die Verführungen des Alltags zu entwickeln. Erzieherinnen und Erzieher, die für dieses Thema sensibilisiert sind, können hierbei wichtige Impulse setzen.

Am Ende ist das Stück „DaSeinsSchatten“ entstanden. In einer skurrilen TV-Show werden mit „humorvollem Ernst“ Situationen gespielt, in denen die Verführung im Alltag lauert und sich lustig über uns macht, wenn wir ihr nachgeben. Wir alle kennen solche Situationen. Die Frage ist nur, mit welcher Haltung und mit welcher Widerstandskraft wir diesen begegnen.

Bevor es zu der Präsentation am 02.04.2020 im Lokschuppen in Hünfeld kommen konnte, wurden wir von der Corona-Pandemie ausgebremst. Die Aufführung des Stücks war der Höhepunkt einer intensiven Auseinandersetzungs- und Probephase … und dann: Lockdown! Alles still. Alles umsonst? Nein. Natürlich nicht: Die Klasse konnte sich neu motivieren, einzelne Szenen im Solo zu spielen und zu filmen. Der Zusammenschnitt ist eine gelungene Darstellungsform, die Botschaft des Stückes als Film zu veröffentlichen und als Impuls für andere zur Verfügung zu stellen.

Neben der Botschaft an die Zuschauer zum Thema „Sucht-Sehnsucht“, steht das Video aber auch noch für etwas anderes: Es steht auch dafür, dass es wichtig ist und es sich lohnt, etwas zu Ende zu bringen, sich nicht mit „losen Enden“ zufriedenzugeben, sondern Energie zu investieren, um einen Abschluss – oder Anschluss zu erhalten. Der Filmbeitrag steht unter dem folgenden Link zur Verfügung:

https://youtu.be/7zCZ8aCUHm4

Bericht und Filmbeitrag:

Andreas Gamisch (Lehrer der Konrad -Zuse-Schule, Fachschule für Sozialwesen)

 Annika Keidel (Theaterpädagogin)

Internationaler Tag der seelischen Gesundheit

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